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Buck Owens

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Buck Owens  eigentlich  Alvis Edgar " Buck" Owens jr. kam am  12. August 1929 in Sherman, Texas zur Welt und starb gestern am  25. März 2006 in Bakersfield.
Buck Owens war  Countrysänger und Wegbereiter des Bakersfield Sound.
 
 
Erster Hit: Second Fiddle - 1959
Erster To Ten Hit: Under Your Spell Again - 1959
Erster Nr.1 Hit: Act Naturally - 1963
 
 
Owens wuchs zurzeit der Weltwirtschaftskrise in armen Verhältnissen im ländlichen Texas auf. Die Familie zog Anfang der 1930er Jahre in der Hoffnung auf bessere Lebensumstände gen Westen. Bereits in Arizona brach ihr selbst gebauter Wagen zusammen und man ließ sich notgedrungen in der Kleinstadt Mesa nieder. Als 14Jähriger ging Buck von der Schule ab und verdingte sich als Farmhelfer. Sein Hauptinteresse aber galt der Musik. Als Autodidakt erlernte er mehrere Instrumente. Beim lokalen Radiosender und in der örtlichen Clubszene sammelte er erste Erfahrungen. Hier lernte er die Countrysängerin Bonnie Campbell kennen, die er als 17jähriger heiratete. Ein Jahr später wurde das erste Kind geboren.
 
1951 zog die junge Familie nach Bakersfield, Kalifornien. Wenig später wurde die Ehe geschieden. Owens fand schnell in der lebendigen Musikszene Aufnahme. Er gründete eine eigene Band, die Schoolhouse Playboys, und arbeitete als Studiomusiker für Capitol Records. Unter dem Produzenten Ken Nelson wirkte er als Gitarrist bei Aufnahmen bekannter Interpreten wie Wanda Jackson oder Faron Young mit. 1956 veröffentlichte er bei einem kleineren Label (Chesterfield Records und Pep Records) einige Singles, die aber erfolglos blieben. Owens agierte darauf hin weiter als Sessionsmusiker. Mit dem befreundeten Liedtexter Harlan Howard begann er zu komponieren. Gemeinsam gründeten sie den Musikverlag Blue Book Music.
 
Bei einem Auftritt in einem Bakersfielder Club wurden Vertreter der Schallplattenfirma Columbia auf ihn aufmerksam. Das wiederum veranlasste Capitol, für das er noch immer als Sessionmusiker tätig war, ihm einen Vertrag anzubieten. Seine ersten Singles waren erneut Misserfolge. Owens resignierte und zog nach Tacoma, Washington, wo er sich an einer Radiostation beteiligte. 1958 wurde er von Ken Nelson zu einer weiteren Aufnahmesession überredet. Bereits seine erste Single, Second Fiddle, erreichte einen mittleren Platz in den Countrycharts. Den Durchbruch schaffte er ein Jahr später mit dem Top-10-Hit Under Your Spell Again.
 
Owens kehrte nach Bakersfield zurück. Sein nächster Hit war Above and Beyond, der von seinem Freund Harlan Howard verfasst worden war. Auch die nächsten, von ihm selbst geschriebenen Singles waren erfolgreich. 1961 erschien sein Debütalbum, Buck Owens, das bis auf Platz 2 vorrücken konnte. Im gleichen Jahr nahm er erstmalig eine Single mit Rose Maddox auf. Mit seiner Band The Buckaroos wurde er zu einem gefragten Liveact. Maßgeblichen Anteil hierbei hatte der Gitarrist Don Rich, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband. Um sich in den lauten Tanzhallen Gehör zu verschaffen, setzte man notgedrungen elektrische Gitarren ein. Der Bakersfield Sound nahm hier seinen Anfang.
 
1963 wurde mit Act Naturally die Spitze der Countrycharts erreicht. Es war der erste einer ununterbrochenen Folge von 15 Nummer-1-Hits. Sein größter Erfolg war Love’s Gonna Live Here, das 16 Wochen an der Spitze stand. 1965 wurde er von der Academy of Country Music zum Sänger des Jahres gewählt. Er startete The Buck Owens Ranch Show, seine eigene Fernsehserie, und gründete weitere Firmen. 1966 kaufte er einen Radiosender. Seine Schallplattenerfolge hielten an. Bakersfield war unterdessen zu einem wichtigen Zentrum der Countrymusik geworden. Der hier gespielte harte Honky Tonk war eine willkommene Alternative zum weichen, poporientierten Nashville Sound. Neue Stars wie Merle Haggard oder Wynn Stewart traten ins Rampenlicht. Auch seine Ex-Frau Bonnie Owens, mit der er weiterhin freundschaftlich verbunden war, hatte respektable Erfolge.
 
Ab 1969 moderierte er gemeinsam mit Roy Clark die Fernsehshow Hee Haw. Die außergewöhnlich erfolgreiche Comedyshow lief nahezu zwanzig Jahre und machte Buck Owens weit über die Countryszene hinaus bekannt. Seine Schallplattenerfolge hielten an, obwohl er zunehmend unternehmerisch tätig war. Unter anderem eröffnete er in Bakersfield ein hochmodernes Aufnahmestudio.
 
Im Juli 1974 starb sein enger Freund Don Rich bei einem Motorradunfall. Owens verlor zunächst jeden Antrieb zur weiteren Arbeit. Sein Vertrag mit Capitol wurde 1975 nicht mehr verlängert. Er wechselte zur Warner Music Group, doch auch hier konnte er nicht mehr an seine alten Erfolge anknüpfen. Owens zog sich zunehmend aus dem Musikgeschäft zurück und konzentrierte sich auf seine Unternehmen und die immer noch beliebte Fernsehshow. 1987 überredete Dwight Yoakam, ein junger Nachwuchsmusiker der Bakersfielder Szene, den großen Star zu einem Comeback. Ihre gemeinsam produzierte Single Streets of Bakersfield erreichte die Spitze der Countrycharts.
 
Durch den Erfolg ermutigt versuchte Owens einen Neuanfang. Bei seinem alten Label Capitol unterschrieb er 1988 noch einmal einen Vertrag. Es wurden zwei Alben und einige Singles produziert, darunter ein Duett mit dem Ex-Beatle Ringo Starr.
 
Anfang der 1990er Jahre überstand er eine Krebsoperation, die sein Sprech- und Singvermögen geringfügig beeinträchtigte. 1996 erhielt er die größte Auszeichnung, die die Countrymusik zu vergeben hat: Er wurde in die Country Music Hall of Fame aufgenommen. Nur den wirklich Großen ist diese Ehre zu Lebzeiten zuteil geworden. Im selben Jahr eröffnete er in Bakersfield den Club Crystal Palace, in dem er bis kurz vor seinem Tod regelmäßig auftrat.
 
Owens starb in seinem Haus in Bakersfield am 25. März 2006.
 

Seine LP's und CD's

1961: Buck Owens
1961: Foolin’ Around
1961: Buck Owens Sings Harlan Howard
1961: Under Your Spell Again
1962: You’re for Me
1963: Buck Owens on the Bandstand
1963: Buck Owens Sings Tommy Collins
1964: Together Again/My Heart Skips a Beat
1964: I Don’t Care
1965: I’ve Got a Tiger by the Tail
1965: Before You Go/No One But You
1965: Christmas with Buck Owens & His Buckaroos
1966: Roll Out the Red Carpet for Buck Owens and His Buckaroos
1966: Buck Owens’ Song Book
1966: Dust on Mother’s Bible
1966: Carnegie Hall Concert with Buck Owens & His Buckaroos
1967: Open Up Your Heart
1967: Buck Owens & His Buckaroos in Japan (Recorded at Kosei Nenkin Hall, Tokyo)
1967: Your Tender Loving Care
1968: It Takes People Like You to Make People Like Me
1968: A Night on the Town with Buck Owens’ Buckaroos
1968: Sweet Rosie Jones
1968: Buck Owens, the Guitar Player
1969: Close-Up
1969: I’ve Got You on My Mind Again
1969: Tall Dark Stranger
1969: Buck Owens in London Live at the London Palladium
1969: Close-Up Buck Owens
1970: Buck Owens Live in Scandinavia
1970: Big in Vegas – The Buck Owens Show
1970: We’re Gonna Get Together
1970: The Kansas City Song
1970: The Great White Horse
1970: I Wouldn’t Live in New York City
1971: Bridge over Troubled Waters
1972: Too Old to Cut the Mustard
1972: Buck Owens Live at the Nugget
1973: The Good Old Days (Are Here Again)
1973: In the Palm of Your Hand
1974: (It’s a) Monster’s Holiday
1976: Buck ’Em
1977: Our Old Mansion
1978: If You Ain’t Lovin’
1984: The Hee-Haw Gospel Quartet
1988: Hot Dog!
1989: Act Naturally
 

 

Bill Anderson
 
 
 
 
 
 
 
 

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